Süßer Genuss selbst gemacht: 7 Crêpes- und Pancake-Maker im Test

Hauchdünn und süß gefüllt mit Früchten, Nuss-Nougat-Creme oder herzhaft mit Käse: Crêpes, die französische Form der Pfannkuchen, erfreuen sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Vom deutschen Pfann- oder Eierkuchen unterscheiden sie sich vor allem durch den etwas flüssigeren und dadurch besonders dünnen Teig. In einer herkömmlichen Pfanne gelingen sie daher nicht immer zuverlässig. Wer Crêpes selber machen möchte, profitiert von der Anschaffung einer Crêpesmaschine. Das US-amerikanische Gegenstück zu den französischen Leckereien bilden die dickeren Pancakes. Cremig aufgeschlagene Eier und Backpulver verleihen ihnen die typische Fluffigkeit. Auch diese Pfannkuchenvariante lässt sich wahlweise in der Pfanne oder mit speziellen Pancake-Makern zubereiten. Die Redaktion von Haus & Garten Test hat sechs Crêpes- und einen Pancake-Maker für den Heimgebrauch auf den Prüfstand gestellt und getestet, welchem Modell besonders gute Pfannkuchen gelingen (Heft 01/2023).

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Der Testsieger: Gastronoma 18310014

Bester Crêpes-Maker im Vergleich ist der Gastronoma 18310014 (30 Euro Marktpreis) mit der Note „sehr gut“. Er punktet durch seine nutzerfreundliche Bedienung, die präzise Temperaturregelung und die zuverlässige Antihaftbeschichtung. Weiterhin gefällt den Testern, dass die mitgelieferten Teigverteiler und Pfannenwender aus ökologischem Holz bestehen.

Die Ergebnisse für den Gastronoma 18310014 im Überblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Ökologie
  • Verarbeitung
  • Sicherheit

Merkmale:

  • UVP: k.A.
  • Gewicht: 1,4 kg
  • Maße (B x H x T): 33 x 8 x 31 cm
  • Maximalleistung: 1000 W
  • Temperaturstufen: stufenlos
  • Durchmesser Backplatte: 30 cm
  • Kabellänge: 80 cm
  • Ausstattung & Zubehör: Kontrollleuchten (rot & grün), Antihaftbeschichtung, Kabelaufbewahrung, Teigverteiler und Pfannenwender aus Holz

Der Vielseitige: Cloer 6630

Der Cloer 6630 (30 Euro Marktpreis) bereitet Crêpes relativ schnell zu. Er ist mit einer stufenlosen Temperaturregelung ausgestattet und lässt sich einfach bedienen. Neben Crêpes kann er auch Pfannkuchen, Omelettes und Wraps zubereiten. Ein kleines Manko ist der nicht aus Holz, sondern aus weniger umweltfreundlichem Kunststoff hergestellte Pfannenwender. Die Endnote lautet „sehr gut“.

Die Ergebnisse für den Cloer 6630 im Überblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Ökologie
  • Verarbeitung
  • Sicherheit

Merkmale:

  • UVP: 40 Euro
  • Gewicht: 1,2 kg
  • Maße (B x H x T): 37 x 11 x 33 cm
  • Maximalleistung: 1200 W
  • Temperaturstufen: stufenlos
  • Durchmesser Backplatte: 30 cm
  • Kabellänge: 70 cm
  • Ausstattung & Zubehör: Kontrollleuchten (rot & grün), Antihaftbeschichtung, Teigverteiler aus Holz, Wendespatel aus Kunststoff, Standfunktion für platzsparende Aufbewahrung

Der Einfache: Gadgy Crêpe Maker GG0793

Die Note „sehr gut“ geht auch an den Gadgy Crêpe Maker GG0793 (37 Euro Marktpreis). In Funktion und Handhabung kann er mit dem Testsieger mithalten, leichten Punktabzug gibt es lediglich für die wenig übersichtliche Bedienungsanleitung. Die Temperatur lässt sich stufenlos regeln, das Zubehör besteht aus umweltfreundlichem Holz, die Antihaftbeschichtung erleichtert die Reinigung.

Die Ergebnisse für den Gadgy Crêpe Maker GG0793 im Überblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Ökologie
  • Verarbeitung
  • Sicherheit

Merkmale:

  • UVP: k.A.
  • Gewicht: 1,4 kg
  • Maße (B x H x T): 30 x 7 x 30 cm
  • Maximalleistung: 1000 W
  • Temperaturstufen: stufenlos
  • Durchmesser Backplatte: 28 cm
  • Kabellänge: 75 cm
  • Ausstattung & Zubehör: Kontrollleuchten (rot & grün), Antihaftbeschichtung, Teigverteiler und Pfannenwender aus Holz

Alle übrigen Crêpes- und Pancake-Maker im Test sind „gut“

Die vier weiteren Crêpes- und Pancake-Maker im Vergleich bewerten die Tester mit der Note „gut“:

  • Der Pancake-Maker Rommelsbacher PC-1800 (100 Euro UVP/ 69 Euro Marktpreis) bereitet bis zu vier Pfannkuchen gleichzeitig zu und verfügt über ein LED-Display sowie eine Zeitschaltuhr mit automatischer Abschaltung. Allerdings verbraucht er recht viel Energie. Ganz so fluffig wie in der Pfanne werden die Pancakes nicht.
  • Der Rosenstein & Söhne ZX-6266 (70 Euro UVP/ 43 Euro Marktpreis) lässt sich besonders vielseitig einsetzen. Das mit einem Deckel ausgestattete Gerät bereitet nämlich auch Popcorn und Spiegelei zu. Die Ergebnisse sind insgesamt in Ordnung.
  • Der Tefal Crep’Party Eco 6 (69 Euro Marktpreis) ist mit sechs kleinen Pfannkuchenplatten ausgestattet. Für den Partyspaß eignet er sich damit durchaus, weniger jedoch für den Einsatz im Alltag. Dafür lässt sich der Teig auf den kleinen Platten zu schwierig verteilen. Noch dazu verbraucht das Gerät mehr Energie als alle anderen Testkandidaten.
  • Der Rosenstein & Söhne NC-3626 (40 Euro UVP/ 20 Euro Marktpreis) arbeitet mit nur 500 Watt. Das hält zwar den Stromverbrauch gering, allerdings erhalten die Pfannkuchen nur eine unzureichende Bräunung.

Diese Geräte zaubern leckere Crêpes und Pfannkuchen

Von den sieben Crêpes- und Pancake-Makern im Test bewertet Haus & Garten Test drei mit der Note „sehr gut“ (Ausgabe 01/2023). Der Gastronoma 18310014 erweist sich als besonders benutzerfreundlich, der Cloer 6630 lässt sich recht vielseitig verwenden und der Gadgy Crêpe Maker GG0793 weist lediglich leichte Mängel in der Bedienungsanleitung auf. Für Pancakes nach US-Vorbild eignet sich der Rommelsbacher PC-1800.

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