Schwarze Oliven im Test: Gereift schmeckt’s am besten
Geht es um den puren Genuss mediterraner Lebensfreude, sind Oliven ein Muss (hier ein Testbericht über Olivenöl). Stiftung Warentest hat jetzt 20 Sorten Oliven in vier Kategorien getestet: gereifte, getrocknete Oliven; gereifte Oliven in Olivenöl; gereifte Oliven in Lake und geschwärzte Oliven in Lake. Das beste Ergebnis im Test erreichten die Oliven von Alnatura. Die Kalmon Oliven mit Stein sind in Lake gereift und stammen aus Griechenland.
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Die Oliven von Alnatura sind Testsieger
Der mittlere Preis pro 100 Gramm liegt bei 1,51 Euro. Die Gesamtnote „Gut“ ergibt sich bei den Alnatura-Oliven aus den Teilurteilen zur sensorischen Beurteilung, den Schadstoffen, der Verpackung und Deklaration. Nur wenige Oliven konnten bei der sensorischen Beurteilung mit einer „sehr guten“ Note punkten, Alnaturas Oliven gehören aber dazu. Geruch und Geschmack sind bei diesen Oliven leicht fruchtig, aber auch aromatisch.
Platz 2 im großen Oliven-Test der Stiftung Warentest belegen die Rapunzel Kalamata Oliven in nativem Olivenöl extra (hier erhältlich). Die Bio-Oliven aus Griechenland überzeugen mit einer „guten“ Gesamtnote. Dem Testbericht zufolge haben sie einen fruchtig-aromatischem Geschmack und Geruch. Mit einem Durchschnittspreis von 2,86 Euro pro 100 Gramm sind die Oliven allerdings vergleichsweise teuer.
Der 3. Platz geht ebenfalls an die im Olivenöl gereiften Oliven. Diesen holen sich die Roi Schwarze Oliven ohne Stein in nativem Olivenöl extra aus Italien. Auch sie erreichen ein „gutes“ Gesamtergebnis, sind aber mit 1,51 Euro pro 100 Gramm deutlich günstiger als die Bio-Variante. Geschmack und Geruch wurden mit „sehr gut“ beurteilt. Salzig, aber leicht bitter kommen diese Oliven geschmacklich daher.
Der Preis-Leistungs-Sieger sind Oliven von Lidl
Der Preis-Leistungs-Sieger kommt aus dem Hause Lidl. Die Baresa schwarze Oliven entsteint kosten durchschnittlich 0,49 Euro pro 100 Gramm und erreichen ein „gutes“ Gesamtergebnis. Die Oliven überzeugten die Tester mit klarem Olivengeschmack. Leicht fruchtige Noten sowie Geruch und Geschmack nach Lake komplettierten die sensorische Bewertung. Allerdings gibt es keine Angabe zum Herkunftsland.
Ebenfalls „gut“ abgeschnitten haben die folgenden Produkte im Test:
- Kattus Schwarze Oliven trocken eingelegt mit Stein – gereift, trocken,
- Mani Bläuel Kalamata Oliven entkernt mild fruchtig – gereift in Lake,
- La Selva Olive nere in salamola Dunkle Oliven in Salzlake – gereift in Lake,
- Kattus Hojiblanka Oliven entsteint – geschwärzt in Lake und
- Aldi Nord – King´s Crown Hojiblanca Spanische schwarze Oliven entsteint – geschwärzt in Lake.
Zu den Verlierern im Oliven-Test gehören die Las Cuarenta Spanische Oliven geschwärzt ohne Stein vom Netto-Marken-Discount. Sie erreichten ein „mangelhaftes“ Ergebnis aufgrund des aromaarmen Geruchs und des Geschmacks, der an verbrannten Kunststoff erinnert. Das Fruchtfleisch ist wässrig und holzig und wurde von den sensorischen Testern ebenfalls beanstandet.
Insgesamt erreichten neun schwarze Olivensorten die Gesamtnote „Gut“. Neun Produkte im Test schnitten mit dem Urteil „Befriedigend“ ab, darunter auch die Feinkost Dittmann Schwarze Oliven Facon Grecque mit Stein, trocken eingelegt. Zum einen riechen sie ranzig und schmecken leicht alt, zum anderen sind Schadstoffe enthalten. Jeweils einmal vergab Stiftung Warentest das Qualitätsurteil „Ausreichend“ und „Mangelhaft“. Detaillierte Informationen zum Test finden Sie in Heft 7/2014 und kostenpflichtig unter test.de. Einen Testbericht über Olivenöl lesen Sie hier.
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