Mixer kaufen: Welche Modelle es gibt und worauf Sie achten müssen

Rühren, hacken, kneten: In der Küche fallen täglich viele Aufgaben an, die mit den richtigen Helferlein viel einfacher und schneller von der Hand gehen. Ob Sie Babynahrung zubereiten wollen oder sich an exklusiver Gourmet-Küche versuchen, ob Sie gesunde Smoothies oder leckere Cocktails genießen möchten – ein Mixer unterstützt Sie bei all diesen Aufgaben. Moderne Geräte können zudem noch viel mehr, zum Beispiel Kräuter oder Zwiebeln hacken. Die Auswahl ist allerdings groß: Sie können sich entscheiden zwischen Standgeräten, praktischen Pürierstäben und Handrührgeräten. Welche Vorteile und Nachteile die verschiedenen Modelle aufweisen, welcher Mixer für Ihre Zwecke am besten geeignet ist und welche Geräte empfehlenswert sind, erfahren Sie von unseren Experten auf Produkte im Test.

Drei im September 2023 beliebte Multizerkleinerer bei Amazon

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Stabmixer – die Klassiker in der Küche

Diese Mixer sind die Klassiker in der Küche. Die Schneidemesser befinden sich direkt an der Front des Gerätes und zerkleinern daher zuverlässig alle Zutaten, auch die, die sich am Boden des Gefäßes befinden. Zudem sind diese Mixer flexibel einsetzbar, Sie mixen direkt im Topf oder in der Schüssel. Die Geräte pürieren feste Zutaten wie auch weichere Speisen, etwa vorgekochtes Gemüse, mixen zudem Shakes, Saucen und Suppen und funktionieren mit kalten wie heißen Speisen. Einige Geräte arbeiten mit Akku, was sie noch flexibler macht; einige bringen außerdem einen Schneebesen-Aufsatz, einen Zerkleinerer und einen Mixbecher mit.

Hat das Mixerset den richtigen Aufsatz dabei, lässt sich sogar Teig kneten. Die kleinen Geräte können Sie darüber hinaus leicht in der Küche verstauen. Der Nachteil: Beim Mixen können die Zutaten schnell spritzen. Sie müssen Töpfe und Schüsseln daher entsprechend abdecken, wenn Sie Küche und Kleidung vor Flecken schützen möchten. Gute Geräte, etwa von Kenwood, erhalten Sie schon ab etwa 40 Euro, je nach Ausstattung und Leistung reicht die Preisspanne bis etwa 200 Euro.

Vier Stabmixer aus dem Test der Stiftung Warentest 7/2021 bei Amazon

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Zum Stabmixer-Test 2021 der Stiftung Warentest gelangen Sie hier.

Standmixer – zum Hacken, Pürieren und Shaken

Foto: Desislava Vasileva | Dreamstime.com

Standmixer zerkleinern Eis, hacken, pürieren und shaken. Diese Mixer sind vergleichsweise groß und brauchen entsprechend viel Platz. Bei Standmixern befinden sich die Schneidemesser im Boden des Gerätes, wodurch sie beim Mixen manchmal nicht alle Zutaten gleichmäßig erreichen. Standmixer eignen sich daher vor allem für bereits flüssige Speisen oder weiche Zutaten wie Obst oder vorgekochtes Gemüse. Zum Mixen festerer Zutaten müssen Sie meist ein wenig Flüssigkeit hinzugeben.

Zu mixende Speisen wie Suppen oder Cremes müssen Sie zudem erst in den Mixbecher umfüllen; dafür dürfen die Speisen nicht zu heiß sein. Zubereiten können Sie außerdem nur die Menge, die in den Mixbecher passt. Bereiten Sie Cocktails oder Shakes zu, hat die Kanne aber auch Vorteile: Sie können sie abnehmen und direkt zum Ausschenken nutzen. Die Kannen sind mit einem Deckel verschlossen, um Spritzern vorzubeugen. Kleine Modelle erhalten Sie ab etwa 30 Euro, hochwertige Geräte können bis 700 Euro kosten.

Handmixer – beim Backen unverzichtbar

Um Teig zu kneten und Cremes anzurühren, sind Handmixer in der Küche eigentlich unverzichtbar. Die klassischen Rührgeräte bringen Knethaken und Rührhaken mit. An hochwertigen, modernen Geräten lassen sich oft auch ein Zerkleiner und ein Stabmixer anschließen, was die Handrührgeräte in einen vollwertigen Mixer verwandelt. Handrührgeräte sind fast genauso flexibel einsetzbar wie Stabgeräte, sind allerdings etwas größer und nehmen daher mehr Platz in Anspruch. Einfache Modelle gibt es schon ab 20 Euro, Geräte mit mehr Zubehör und mehr Leistung können bis zu 200 Euro kosten.

Welcher Mixer passt zu Ihren Bedürfnissen?

Suchen Sie nach günstigen und flexiblen Mixern, die Sie immer und überall einsetzen können, sind Stabmixer die richtige Wahl. Backen Sie gerne, darf ein Handrührgerät in ihrem Haushalt nicht fehlen. Im Gegensatz zum Stab benötigt das Handrührgerät zwar stets einen Stromanschluss, erlaubt Ihnen in der Küche aber dennoch flexibles Arbeiten. Besonders praktisch ist ein Mixerset, das alle nötigen Aufsätze bereits mitbringt. Weniger flexibel sind Sie mit einem Standgerät. Möchten Sie jedoch vor allem Shakes, weitere Getränke und Suppen zubereiten, ermöglichen Ihnen diese Geräte ein sauberes Arbeiten.

Tipp: Für welches Gerät Sie sich auch entscheiden: Achten Sie auf die Leistung. Die meisten Modelle weisen Leistungen zwischen 400 und 750 Watt auf. Je höher die Leistung, desto schneller arbeiten die Geräte. Bei guten Geräten lassen sich Geschwindigkeit und Drehzahl stufenlos verstellen. Stab- und Handrührer sollten zudem gut in der Hand liegen, die Aufsätze müssen sicher sitzen und dürfen nicht abfallen.

Welche Modelle sind empfehlenswert?

Stiftung Warentest hat in Ausgabe 10/2016 Mixer untersucht. Bewähren mussten sich 18 Standmixer, darunter sechs spezielle Smoothie-Mixer und fünf Hochleistungsmixer für die Zubereitung von Teig, Mayonnaise und Suppen. Bester Mixer für Smoothies im Test ist der AEG SB2500 (Note „Gut“, etwa 40 Euro, hier erhältlichAEG SB2500 bei Amazon). Er überzeugt beim Mixen von Grünen Smoothies und Obstsäften. Die Handhabung und Reinigung ist einfach, der Stromverbrauch im Standby gering.

Als einziger 1.000 Watt-Standmixer im Test erhält der Braun JB 5160 (etwa 100 Euro, hier erhältlichBraun JB 5160 bei Amazon) das Testurteil „Gut“. Smoothies, Eis-Mixgetränke, Pfannkuchenteig, Mayonnaise und Babybrei bereitet der Braun-Standmixer schnell und einfach zu. Als bester Hochleistungsmixer im Test schneidet der vergleichsweise teure Vitamix Professional Series 750 (etwa 895 Euro, hier erhältlichVitamix Professional Series 750 bei Amazon) mit dem Urteil „Gut“ ab. Die schnellen Messer pürieren selbst Obstkerne. Lediglich Petersilie und Zwiebeln zerkleinert auch der komfortable Vitamixx ungleichmäßig. Außerdem ist der Mixer sehr laut und verbraucht vergleichsweise viel Strom.

Fazit: Welcher Mixer für Sie der richtige ist, hängt von Ihren Bedürfnissen und Kochgewohnheiten ab. Achten Sie beim Kauf vor allem auf eine sichere Verarbeitung und ausreichende Leistung.

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