Kondenstrockner günstig kaufen: Beko trocknet gut und stromsparend

Wäsche trocknen im Winter kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Steht kein Garten oder Balkon zur Verfügung oder ist es draußen zu nass und kalt, bleibt nur das Trocknen in der Wohnung. Dabei verteilt sich die Feuchtigkeit aus der frisch gewaschenen Wäsche in den Zimmern. In schlecht gelüfteten Räumen droht da Schimmelgefahr. Die gute Nachricht: Wäsche trocknen im Trockner verbraucht heute wesentlich weniger Strom als noch vor einigen Jahren. Im einem Vergleich hat Stiftung Warentest untersucht, welche Kondensations-Wäschetrockner mit Wärmepumpe wirklich zuverlässig arbeiten (Heft 9/2020). Alle acht Testgeräte fassen sieben Kilogramm Wäsche und entsprechen der Energieeffizienzklasse A++. Beim Stromverbrauch gibt es dennoch große Unterschiede: Einige Geräte verbrauchen bis zu 40 Prozent mehr als andere. Wer einen Kondenstrockner kaufen möchte, sollte zudem auf das verwendete Kältemittel achten. Die meisten Geräte nutzen heute Propangas, lediglich das Gerät von Samsung verwendet noch R134a, ein Kältemittel mit sehr hohem Treibhauseffekt.

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Der Testsieger kommt von Miele

Mit dem besten Ergebnis im Test überzeugt der Kondenstrockner Miele TEB155WP (etwa 820 Euro). Er erhält die Gesamtnote „Gut“. Er bekommt Wäsche nicht nur schranktrocken, sondern auch bügelfeucht getrocknet und lässt sich einfach bedienen. Die Umwelteigenschaften des Wärmepumpentrockners überzeugen ebenfalls. Entsprechend seiner Energieeffizienzklasse weist das Gerät einen geringen Stromverbrauch auf. Außerdem ist es sicher und haltbar verarbeitet.

Die Ergebnisse für den Miele TEB155WP im Überblick:
+ Trocknen
+ Handhabung
+ Umwelteigenschaften
+ Sicherheit und Verarbeitung

Merkmale:
Stromkosten für 4 Personen in 10 Jahren: 500 Euro
Energieeffizienzklasse laut Anbieter: A++
Höhe x Breite x Tiefe: 86 x 60 x 63 cm
maximale Füllmenge Baumwolle/ Pflegeleicht: 7,0/ 4,0 kg
Stromverbrauch schranktrocken/ bügelfeucht/ pflegeleicht: 1,08/ 0,79/ 0,49 kWh
Dauer schranktrocken/ bügelfeucht/ pflegeleicht: 02:03/ 01:36/ 01:03 h
maximaler Anschlusswert: 1100 W
maximale Zeitvorwahl: 24 h
Türanschlag links


Platz 2 geht an den Wärmepumpentrockner von Beko

Eine günstigere Alternative zum Testsieger ist der Trockner Beko DE744RX1. Für 515 Euro bietet er ebenfalls eine überzeugende Leistung und erhält die Note „Gut“. Bügelfeuchte Wäsche bekommt er nicht ganz so zuverlässig hin, Baumwollwäsche kommt allerdings bei halber und bei voller Ladung schranktrocken aus dem Gerät. Bedienen lässt er sich einfach und auch mit seinen Umwelteigenschaften und der sicheren Verarbeitung kann der Beko-Wäschetrockner punkten. Er verbraucht sogar noch weniger Strom als der Testsieger von Miele. Lediglich die Reinigung des Flusensiebs ist etwas umständlich.

Die Ergebnisse für den Beko DE744RX1 im Überblick:
+ Trocknen
+ Handhabung
+ Umwelteigenschaften
+ Sicherheit und Verarbeitung

Merkmale:
Stromkosten für 4 Personen in 10 Jahren: 490 Euro
Energieeffizienzklasse laut Anbieter: A++
Höhe x Breite x Tiefe: 85 x 60 x 65 cm
maximale Füllmenge Baumwolle/ Pflegeleicht: 7,0/ 4,0 kg
Stromverbrauch schranktrocken/ bügelfeucht/ pflegeleicht: 1,00/ 0,72/ 0,46 kWh
Dauer schranktrocken/ bügelfeucht/ pflegeleicht: 02:13/ 01:43/ 01:10 h
maximaler Anschlusswert: 800 W
maximale Zeitvorwahl: 24 h
Erkennung leere Trommel
Türanschlag rechts/ wechselbar


Alle anderen Wärmepumpentrockner im Vergleich sind “befriedigend”

An alle sechs weiteren Kondenstrockner im Test vergibt Stiftung Warentest die Note „Befriedigend“. Der AEG T7DBZ41570 (etwa 580 Euro) bekommt Wäsche zwar schranktrocken, erweist sich im Programm „bügelfeucht“ allerdings als unzuverlässig. Der Stromverbrauch ist außerdem vergleichsweise hoch, zudem ist der AEG der lauteste Trockner im Test. Der Bosch WTR85V80 (etwa 555 Euro) und der baugleiche Siemens WT45RV80 (etwa 540 Euro) trocknen nur mittelmäßig.

Der Constructa CWK3R200 (etwa 575 Euro) ist der leiseste Trockner im Vergleich und arbeitet recht energieeffizient. Schranktrockene Wäsche gelingt ihm aber nur mittelmäßig gut. Die günstigen Modelle Samsung DV71M5020KW/EG (etwa 455 Euro) und der Sharp KD-GHB7S7GW2-DE (etwa 415 Euro) trocknen ebenfalls nur mittelmäßig, sind aber immerhin gut verarbeitet. Beim Samsung lässt sich allerdings die Tür nur sehr schwer öffnen und der Sharp bringt lediglich eine englische Gebrauchsanleitung mit, die auch noch die wichtigsten Schritte bei der Bedienung auslässt.

Fazit: Der teuerste Wärmepumpentrockner im Testbericht von Stiftung Warentest (Ausgabe 9/2020) ist auch der beste: Das Gerät von Miele überzeugt in allen Testkategorien, insbesondere beim Trocknen und mit der sehr einfachen Handhabung. Wer einen Kondenstrockner günstig kaufen möchte, ist mit dem Modell von Beko gut beraten. Er weist den geringsten Stromverbrauch von allen Testgeräten auf und erweist sich so auch auf lange Sicht als sehr sparsam.

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