iPad 3 im Test: Was ist neu bzw. besser?

Foto: Apple
Der Verkauf des Apple iPad 3 in Deutschland hat begonnen. Was neu bzw. besser ist und ob sich das Schlange stehen lohnt, verrät ein aktueller Test der Stiftung Warentest. In puncto Optik unterscheidet sich das iPad 3 (16 GB + UMTS) unwesentlich vom Vorgängermodell. Das könnte ein Grund sein, warum das neueste Apple-Tablet nicht wie erwartet „iPad 3“ heißt, sondern „iPad“, so die Tester. Dennoch gebe es eine kleine äußerliche Änderung: So sei das neue iPad 0,5 Millimeter dicker und ca. 70 Gramm schwerer als das iPad 2, was am größeren Akku liegen könnte.
Der dickere Akku hat laut Testbericht durchaus Vorteile. Beim Surfen im Internet und beim Filmgucken (mit ausgeschaltetem WLAN) halte er bis zu zwölf Stunden. Das sei deutlich länger als beim Vorgänger. Dafür brauche das iPad aber rund acht Stunden, um den Akku wieder aufzuladen, so die Tester. Der neue Prozessor namens A5X hat zwei Zylinder und vier zusätzliche Grafikkarten. Dementsprechend flott reagiert das iPad im Normalbetrieb.
Apples neuestes iPad im Schnelltest
Die auffälligste Neuigkeit sei das Retina-Display, das eine Auflösung von 2048×1536 Pixel hat – mehr als ein Full-HD-Fernseher. Es überzeugte vor allem durch seine Farbtreue, den großen Blickwinkel und die gestochen scharfen Bilder. Auch die Helligkeitsverteilung sei gut. Lediglich die Darstellung der Farben Schwarz und Weiß sowie die fehlende Entspiegelung wurden beim iPad 3 kritisiert. Die neue Kamera hat fünf Megapixel an Bord und eignet sich für Schnappschüsse. Eine zweite Kamera mit niedriger Auflösung zur Videotelefonie stehe ebenfalls zur Verfügung.
Was die Software-Ausstattung des neuen iPads anbelangt, gibt es kaum Neuheiten. Die Sprachassistentin Siri ist nach wie vor iPhone 4s-Besitzern vorbehalten. Das Gerät verfüge lediglich über eine Diktierfunktion von Siri, mit der Nutzer bspw. E-Mails einsprechen können. Das funktioniere jedoch nur, wenn das Tablet mit dem Internet verbunden ist. Ansonsten ist das neue iPad mit dem Betriebssystem iOS 5 ausgestattet, das für iPad2 und iPhone 4 als Update zur Verfügung steht.
iPad 3 – kaufen oder nicht?
Fazit: Insgesamt sei das neue iPad ein gutes Tablet. Sowohl das hochauflösende Display als auch der Akku kann überzeugen. Auf den schnellen Datenfunk LTE müssten Nutzer in Deutschland aber verzichten. Wer bereits ein iPad 2 oder ein vergleichbares Tablet habe und nicht zwingend auf das hochauflösende Display angewiesen sei, sollte sich gut überlegen, ob er 600 Euro für das neue Apple-Gerät ausgeben will, so Stiftung Warentest. Ausführliche Infos zum iPad 3 Test finden sich unter test.de.
Neues iPad 3 im Video
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