HD-Fernsehen über Kabel, Internet, Satellit und Hybrid-TV im Test

HD-Fernsehen über Kabel, Internet oder Satellit? Welches TV-Angebot bietet die beste Qualität? Stiftung Warentest hat acht TV-Angebote unter die Lupe genommen, darunter vier große Kabelgesellschaften, einen Satellitenbetreiber sowie zwei Telekommunikationsanbieter und einmal Hybrid-TV. Das Ergebnis: Die größte Auswahl mit über 300 Sendern bietet der Satellit Astra. Er übertrage alle öffentlich-rechtlichen Sender in Standard und in hoher Auflösung sowie die Privaten in SD ohne Gebühren. Privatsender in HD seien jedoch verschlüsselt, schreibt Stiftung Warentest.

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Kabelkunden sei ein Fernseher mit Digitaltuner und CI+ Schnittstelle empfohlen, um mit einem analogen Kabelanschluss die öffentlich-rechtlichen Programme in hochauflösender Qualität zu empfangen. Bei KabelBW können Kunden für 16,95 Euro im Monat unverschlüsselte SD-Privatsender sehen. Hierfür reiche ein Fernseher mit eingebautem DVB-C-Empfänger aus, heißt es. Allerdings gebe es deutliche Mängel in den AGB: So drohe KabelBW damit, den Vertrag zu kündigen, sofern nacheinander zwei Monatsbeiträge ausbleiben.

Das 18,90 Euro teure Kabel Deutschland gibt es nur mit Beschränkungen. So müssen Mietvertragskunden für den HD-Digitalanschluss zusätzlich 5,90 Euro zahlen. Auch brauche man einen zertifizierten Empfänger oder ein CI-Plus-Modul mit Entschlüsselungskarte. Fernseher mit CI-Schnittstelle werden jedoch nicht unterstützt. Der Kabelanbieter Telecolumbus ist mit 14,99 Euro am günstigsten. Für Privatsender benötigen Zuschauer jedoch einen Telecolumbus-geeigneten Empfänger oder Einsteckmodule. Unitymedia (17,90 Euro) überträgt Privatsender derzeit noch verschlüsselt. Zur Entschlüsselung reiche aber ein Alphacrypt-Modul mit Smartcard im CI-Schacht des Fernseher.

Wer über das Internet TV schauen möchte, braucht eine schnelle Internetleitung. Beim Anbieter Alice (37,80 Euro) erfahre man allerdings erst ob die Bandbreite zum HDTV-Empfang reicht, wenn man den Media Receiver zu Hause angeschlossen hat, so das Verbrauchermagazin. Im Test habe kein Haushalt HD-Sender empfangen. Zudem rät Stiftung Warentest, bei der Onlinebestellung die voreingestellten Optionen zu deaktivieren. Andernfalls schließe man zusätzlich einen Handyvertrag ab oder kaufe ein Antivirenpaket.

Internetfernsehen (IPTV) mit der Deutschen Telekom (59,90 Euro) sei zwar recht teuer, dafür bekomme man aber gute Qualität und einen Rekorder, der mehrere Sendungen gleichzeitig aufnehmen kann. Manko: Die Aufnahmen können nur zuhause mit aktiver DSL-Leitung angesehen werden. Last but not least: Hybrid TV, wie z.B. über Vodafone, sei noch ziemlich unausgereift und unzuverlässig für den Empfang von HD-Signalen. Einziger Vorteil sei die große Online-Videothek, so Stiftung Warentest.

Ausführliche Informationen zum Test finden Sie in der Stiftung Warentest-Ausgabe 2/ 2012. Weitere Testberichte, so zum Beispiel über HD-Beamer, HD-Receiver oder gute HD-fähige Fernseher, finden sich unter test.de.

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