Sind Haartrockner mit Ionen-Technologie besser als gängige Föhne?

Ein Föhn soll die Haare nicht nur schnell und schonend trocknen, sondern auch Volumen und Glanz verleihen. Viele Haartrockner bieten zudem eine Ionenfunktion, um ein elektrostatisches Aufladen der Mähne zu verhindern. Die Technik: Ein Generator im Gehäuse des Föhns erzeugt ein elektrisches Feld mit hoher Spannung. Die darin entstehenden negativ geladenen Moleküle werden vom Luftstrom mitgerissen und neutralisieren die positive Ladung im Haar. Doch nicht alle Ionen-Haartrockner werden mit geladenen Haaren fertig, wie ein Test in der aktuellen Stiftung Warentest zeigt. Insgesamt 16 Haartrockner hat das Verbrauchermagazin auf den Prüfstand gestellt, darunter elf Modelle mit und vier ohne Ionenfunktion.

W

Braun Satin Hair 7 HD710 als einziger Föhn im Test „sehr gut“

Lediglich ein Ionen-Haartrockner im Test erreicht die Gesamtnote „Sehr gut“: So zeigen beim Testsieger Braun Satin Hair 7 HD710 (um 50 Euro, hier erhältlichBraun Satin Hair 7 HD 710 bei Amazon) die Ionen die deutlichste Wirkung. Er glätte statisch aufgeladene Haare am besten, schreiben die Tester. Auch im Praxis- und Friseurtest lässt der Föhn von Braun die Konkurrenz hinter sich. Das 2.200 Watt starke Modell verfügt über Kaltluftfunktion, Stylingdüse, abnehmbares Schutzgitter und Kontrollleuchten sowie drei Heiz- und zwei Lüfterstufen.

Foto: Philips | HP8232

Foto: Philips | HP8232

Platz 2 mit der Note „Gut“ teilen sich die Ionen-Haartrockner Philips HP8232 (um 30 Euro, hier erhältlichPhilips HP8232 bei Amazon) und Remington AC5911 (um 40 Euro, hier erhältlichRemington AC5911 bei Amazon) sowie der günstige Ok OHD 202-S ohne Ionenfunktion (um 10 Euro). Die Testkandidaten punkten mit gutem Frisierergebnis, kurzer Trockendauer und einfacher Handhabung. Die Föhne Philips HP8232 und Remington AC5911 bieten zudem eine gute Ionenfunktion. Alle drei Geräte haben eine Anschlussleistung von 2.000 bis 2.200 Watt und sind mit Kaltluftfunktion, Stylingdüse, abnehmbarem Schutzgitter und Diffusor sowie drei Heiz- und zwei Lüfterstufen ausgestattet.

Ebenfalls „gut“, aber deutlich günstiger sind die Ionen-Haartrockner Edeka RCY-103 Pi (um 20 Euro), Real / Alaska HD 2008ACI (um 20 Euro), AEG HTD 5595 (um 15 Euro, hier erhältlichAEG HTD 5595 bei Amazon) und der Severin HT 0139 ohne Ionenfunktion (um 25 Euro, hier erhältlichSeverin HT 0139 bei Amazon). Die Bronzesieger überzeugen insgesamt mit guten Funktionen sowie Frisierergebnissen. Dennoch zeigt das eine oder andere Gerät Schwächen: So sind zum Beispiel die Föhne von Edeka und AEG vergleichsweise laut und schwer.

Die übrigen sieben Haartrockner im Test schneiden mit dem Urteil „Befriedigend“, „Ausreichend“ oder gar „Mangelhaft“ ab. Um welche Modelle es sich dabei handelt und was Stiftung Warentest kritisiert, ist in Ausgabe 1/2015 nachzulesen.

Fazit: Wie der Haartrockner-Test zeigt, föhnen nicht nur Ionen-Haartrockner, sondern auch gängige Modelle gut, schonend und nicht zu heiß, zum Beispiel der günstige Ok OHD 202-S. Es muss also nicht zwangsläufig ein teurer Ionen-Haartrockner sein.

5 Tipps zum Haare fönen und stylen:

  • Nach dem Haare waschen die Feuchtigkeit mit einem Handtuch ausdrücken.
  • Noch sehr feuchte Haare zunächst mit der Kaltluftfunktion föhnen.
  • Erst wenn das Haar fast trocken ist, wärmere Föhnstufen verwenden.
  • Das Haar vor dem Stylen auskühlen lassen.
  • Einmal pro Woche eine spezielle Aufbaumaske für die Haare verwenden.
0 / 5 4.7 Bewertungen: 10

Your page rank:

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Elektrorasierer für Herren: Die Vorteile und welche Akkurasierer im Test überzeugen 6 Augenoptiker im Test der Stiftung Warentest: Keiner kann komplett überzeugen Für wasserfeste Outdoor-Kleidung: 14 Imprägniermittel im Test der Stiftung Warentest Gute Pflege bis in die Spitzen: 17 Shampoos für geschädigtes Haar im Test