Obstbrei für Babys im Test: Sunval, Alete und Nestlé sind Testsieger
Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Egal, ob es sich dabei um Spielzeug, Kleidung oder Ernährung handelt. Letztere ist vor allem in den ersten Lebensmonaten wichtig, denn der Grundstein für eine gesunde Ernährung wird früh gelegt. Der 5. bis 7. Monat ist laut Öko-Test ein guter Zeitpunkt, um den Körper an mögliche Allergene und viele Geschmäcker zu gewöhnen. Gab es früher fast nur Obstbreie mit Apfel und Birne, sind heute auch Sorten mit Erdbeeren, Himbeeren und Pflaumen erhältlich. Doch wie viel Frucht hat ein Obstbrei aus dem Supermarkt wirklich in sich? Öko-Test ist dieser Frage nachgegangen.
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Sunval und Alete sind die besten Bio-Produkte

Foto: Sunval |Babykost Bio Bambini
Insgesamt 18 Obstbreie wurden auf ihre Zusammensetzung und Inhaltsstoffe getestet. Rund die Hälfte der getesteten Babybreie schnitt mit einem „mäßigen“ Ergebnis ab. Testsieger bei den Bio-Produkten wurde der Bio-Obstbrei Sunval Bio Bambini Fruchtbecher Birne-Apfel (Note „Sehr gut“, etwa 90 Cent pro Glas, hier erhältlich). In den Brei stecken 100 % Fruchtmark und Fruchtpüree. Zudem ist die Babynahrung frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.
Auf Platz 2 landete HIPP Baby Bio Früchte Birne & Banane (Note „Gut“, etwa 90 Cent pro Glas, hier erhältlich), gefolgt von HIPP Frucht-Pause Erdbeere-Heidelbeere in Apfel (Note „Gut“, etwa 90 Cent pro Glas, hier erhältlich) und pro-biJo Apfel-Banane pur (Note „Gut“). Alle drei Obstbreie enthalten zu 100 % Fruchtmark und Fruchtpüree. Die beiden Produkte von Hipp enthalten zusätzlich Vitamin C.
Nestlé bei den herkömmlichen Produkten auf Platz 1
Bei den herkömmlichen Obstbreien hatte Nestlé die Nase vorn: So landete das Alete Früchtchen Bananen in Apfel (Note „Gut“) auf dem 1. und der Obstbrei Natur Nes Apfel & Pflaume (Note „Gut“) auf dem 2. Platz. Der 3. Platz ging an den Bebivita Feine Früchte Himbeere in Apfel (Note „Gut“). Der Bebivita Feines Früchte-Allerlei hingegen fiel mit der Note „Mangelhaft“ durch.
Fazit: Zusammenfassend rät Ă–ko-Test, den Obstbrei selber zu machen, denn die wenigsten Obstbreie aus dem Supermarkt enthalten echte Frucht. Viele sind mit Konzentraten oder Wasser vermischt. So geht’s: Bei weichen Obstsorten wie Pfirsichen, Bananen oder Aprikosen reicht zerdrĂĽcken bzw. pĂĽrieren. Ă„pfel und Birnen sollten leicht angedĂĽnstet werden. Achtung! Obstbreie ersetzen keine vollständige Mahlzeit. Den kompletten Test einschlieĂźlich aller Testkandidaten lesen Sie unter oekotest.de und in der aktuellen Ă–ko-Test-Ausgabe 7/2011. Einen Testbericht ĂĽber Anfangsmilch fĂĽr Babys lesen Sie auf dieser Seite.
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